+420 604 373 376 Deutschsprachig · Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr · Elisabeth Zachová info@apool.de Angebot anfragen

Leistungen · Serienmontage & Baugruppenmontage

Montageplatz einrichten: von der Vorrichtung über das Erstmuster zum festen Stückpreis

Bevor die erste Serie läuft, richten wir einen Montageplatz für Ihre Baugruppe ein: Ihre Vorrichtung wird aufgenommen oder eine einfache Aufnahme nach Zeichnung angefertigt, die Montageanweisung entsteht mit Fotos, das Erstmuster folgt in 2–5 Tagen. Dabei messen wir die Taktzeit und leiten daraus den Stückpreis ab, den Sie vor dem Serienstart freigeben. Richtwert 2026: 60 € – 180 € einmalig je Montageplatz. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.

Richtwert 2026 60 € – 180 € einmalig je Montageplatz · Aufnahme der Vorrichtung, Anweisung, Erstmuster

Montageplatz einrichten: Vorrichtungen, Erstmuster, Taktzeit bei APOOL WERKE in Tschechien (Illustrationsfoto)

Montageplatz einrichten: Vorrichtungen, Erstmuster, Taktzeit: die Montage erst einmal ausprobieren lassen, bevor die Serie startet

Warum ein eigener Schritt vor der Serie? Weil fast alle Fragen, die später Geld kosten, am ersten Tag beantwortet werden können: Hält die Vorrichtung das Teil sicher? Stimmt die Reihenfolge der Schrauben? Reicht die Zeichnung, oder fehlt eine Angabe zum Klebstoff? Wie lange braucht ein geübter Werker wirklich? Ein sauber eingerichteter Montageplatz beantwortet diese Fragen, bevor tausend Baugruppen gebaut sind. Deshalb behandeln wir die Einrichtung als eigene Leistung mit eigener Angebotsposition – und nicht als Nebensache, die sich irgendwo im Stückpreis versteckt. Sie wissen danach, was die Baugruppe kostet, wie sie aussieht und wie sie geprüft wird.

Was passiert mit Ihrer Vorrichtung? Montagevorrichtungen, Lehren, Prüfmittel und Spezialwerkzeug stellen Sie bei – oder wir lassen nach Ihrer Zeichnung eine einfache Aufnahme als eigene Angebotsposition anfertigen; Druckluftschrauber mit einstellbarem Drehmoment, Handpressen und Montagetische sind an unseren Standorten vorhanden. Eine beigestellte Montagevorrichtung wird beim Wareneingang fotografiert, auf Vollständigkeit geprüft und am Montagetisch befestigt. Wir montieren die ersten Baugruppen und prüfen dabei, ob Anschläge, Spanner und Aufnahmen zu den gelieferten Teilen passen – Abweichungen melden wir mit Foto, bevor weitergebaut wird. Haben Sie keine Vorrichtung, reicht bei vielen Baugruppen eine einfache Aufnahme, die ein Teil in der richtigen Lage hält, zum Beispiel eine Einlegeplatte mit zwei Stiften oder ein Anschlag für die Einpressrichtung. Ist die Serie beendet, schicken wir die Vorrichtung zusammen mit den letzten Baugruppen zurück – oder sie bleibt montiert, bis der nächste Abruf kommt.

Wie entsteht die Montageanweisung? Aus Zeichnung, Stückliste und dem ersten Durchlauf am Platz. Die Montageanweisung hält jeden Schritt mit Foto fest: welches Teil zuerst in die Aufnahme kommt, welche Schraube mit welchem Drehmoment angezogen wird, wo und wie viel Fett aufgetragen wird, welche Merkmale am Ende geprüft werden. Seit 2019 steht sie als elektronische Arbeitsanweisung am Bildschirm des Platzes. Welche Angaben in einer guten Anweisung stehen müssen und woran die meisten Entwürfe scheitern, beschreibt der Ratgeber Montageanweisung für die Lohnmontage erstellen.

Wie wird die Taktzeit gemessen? Nicht beim allerersten Stück, sondern nachdem der Werker etwa zwanzig bis dreißig Baugruppen gebaut hat und die Handgriffe sitzen. Wir stoppen dann mehrere Durchläufe und zerlegen die Zeit in Abschnitte: Greifen, Einlegen, Verschrauben, Prüfen, Ablegen. Als Ausgangspunkt dienen feste Werte je Tätigkeit – 6 Sekunden je Schraube, 5 Sekunden je eingepresster Buchse, 3 Sekunden je Fettstelle, 5 Sekunden je Prüfmerkmal –, die gemessene Taktzeit ersetzt dann die Schätzung. Liegt sie deutlich über dem Ansatz, suchen wir mit Ihnen nach der Ursache, bevor der Stückpreis feststeht. Wie man aus Sekunden einen belastbaren Preis macht, zeigt der Ratgeber Taktzeit messen und Stückpreis ableiten.

Was bringt eine einfache Aufnahme in Sekunden? Ein Beispiel: Ein Schwenklager mit drei Schrauben, zwei eingepressten Buchsen, zwei Fettstellen und zwei Prüfmerkmalen braucht ohne Aufnahme rund 74 Sekunden, weil der Werker das Teil beim Schrauben und Pressen immer wieder festhalten und umgreifen muss. Mit einer Aufnahme, die das Gehäuse in Einpresslage hält, sinkt die Zeit auf etwa 59 Sekunden. Bei einigen tausend Baugruppen hat sich die Aufnahme damit oft schon im ersten Los bezahlt gemacht. Ihre eigene Rechnung machen Sie im Montagerechner.

Wie endet die Einrichtung? Mit der Freigabe. Sie erhalten Fotos des Erstmusters, die Montageanweisung als PDF, die gemessene Taktzeit und den daraus abgeleiteten Stückpreis. Auf Wunsch schicken wir die Muster physisch. Erst wenn Sie zustimmen, geht die Serienmontage los. Einen Überblick, worauf Sie beim Auslagern einer Montage allgemein achten sollten, gibt APOOL WERKE im Artikel Serienmontage extern vergeben: Vorrichtungen und Erstmuster auf apool.de.

Welche Montageschritte gehören dazu?

Wie gehen wir vor?

  1. Montageanweisung und elektronische Arbeitsanweisung

    Der erste Entwurf entsteht aus Ihren Unterlagen, der zweite nach dem ersten Durchlauf am Platz – mit echten Fotos statt Zeichnungsausschnitten. Offene Punkte, etwa ein fehlender Drehmomentwert, stehen als Frage im Entwurf und werden mit Ihnen geklärt, bevor die Anweisung freigegeben wird.

  2. Erstmuster mit Fotofreigabe

    Das Erstmuster ist das Ergebnis der Einrichtung: einige Baugruppen, gebaut genau nach der neuen Anweisung, fotografiert Schritt für Schritt. Nach 2–5 Tagen liegen Fotos, Taktzeit und Stückpreis bei Ihnen. Ändern Sie etwas, bauen wir ein zweites Muster nach dem neuen Stand.

  3. Prüfung im Takt und Zwischenkontrolle

    Schon bei der Einrichtung legen wir fest, welche Merkmale am Platz geprüft werden und wie – Sicht, Vollständigkeit, Dreh- oder Steckprobe. Die Prüfzeit ist Teil der gemessenen Taktzeit, damit der spätere Stückpreis die Kontrolle enthält und nicht an ihr gespart wird.

  4. Montageprotokoll und Fotodoku

    Die Einrichtung dokumentieren wir in einem eigenen Protokoll: Fotos der Vorrichtung beim Eingang und am Platz, eingestellte Drehmomente, gemessene Zeiten je Abschnitt, Versionsstand der Anweisung und Ihre Freigabe mit Datum. Es ist die Grundlage für jeden weiteren Abruf.

Unter welchen Bedingungen wird montiert?

Eingerichtet wird an einem Montagetisch mit Druckluftschrauber, dessen Drehmoment wir auf den Wert Ihrer Zeichnung stellen und mit dem Drehmomentschlüssel kontrollieren. Die Vorrichtung wird so befestigt, dass der Werker ohne Umgreifen arbeitet und die Teile in der Reihenfolge der Schritte aus den Greifbehältern nimmt. Handpressen stehen für Buchsen, Stifte und Blindniete bereit. Einzelteile, Normteile, Klebstoffe und Verpackung stellen Sie nach Stückliste bei; Normteile wie Schrauben, O-Ringe oder Clips beschaffen wir nach Absprache und rechnen sie mit Beleg ab. Die Taktzeit messen wir erst, wenn der Ablauf eingeübt ist, und dokumentieren sie je Abschnitt – so bleibt nachvollziehbar, woher der Stückpreis kommt.

Wer stellt was bei?

Beistellung und Aufgabenteilung bei der Lohnmontage
PositionWer stellt bei?Was wir damit tun
Einzelteile und Unterbaugruppen laut StücklisteKundeWareneingang mit Zählung, Foto und Buchung je Position
Normteile (Schrauben, O-Ringe, Clips)Kunde – oder APOOL nach Absprache mit BelegBestand je Los, Nachbestellung rechtzeitig melden
Klebstoffe, Fette, SchraubensicherungKunde (Sorte laut Zeichnung)Lagerung nach Datenblatt, Verbrauch je Los
Montagevorrichtungen, Lehren, PrüfmittelKunde – oder einfache Aufnahme durch APOOL als eigene PositionAufnahme am Montageplatz, Rückgabe nach Serienende
Druckluftschrauber, Handpressen, MontagetischeAPOOLDrehmoment nach Ihrer Vorgabe eingestellt und stichprobenhaft kontrolliert
Verpackung, Typenschilder, EtikettenKundeKennzeichnung und Verpacken als letzter Schritt
Zeichnung, Stückliste, PrüfmerkmaleKundeMontageanweisung mit Fotos, Freigabe über das Erstmuster

Aus der Praxis

Ein Beschlaghersteller aus dem Allgäu schickte für ein neues Schwenklager Zeichnung, Stückliste und 300 Teilesätze, aber keine Vorrichtung. Am ersten Tag zeigte sich, dass die Buchsen ohne Aufnahme schief eingepresst wurden: 4 von 20 Probestücken hatten sichtbaren Versatz. Nach der Zeichnung einer einfachen Einlegeplatte mit zwei Stiften entstand die Aufnahme als eigene Position im Angebot. Das zweite Erstmuster lag nach vier Tagen mit 28 Fotos beim Kunden, die gemessene Taktzeit sank von 74 auf 59 Sekunden. Der Kunde gab frei und bestellte die ersten 3.000 Stück als Serie.

Montagekosten-Beispiel Richtwert 2026

Schwenklager mit drei Schrauben, zwei eingepressten Buchsen und zwei Fettstellen – mit neuer Aufnahme · Teile aus Kempten (Allgäu), montiert in Záchlumí

  1. Stückzahl3.000 Baugruppen
  2. 3 × Verschrauben je Schraube à 6 s18 s
  3. 2 × Nieten/Verpressen je Verbindung à 5 s10 s
  4. 2 × Fetten/Ölen je Stelle à 3 s6 s
  5. 2 × Prüfen im Takt je Merkmal à 5 s10 s
  6. 1 × Greifen, Einlegen, Ablegen15 s
  7. Taktzeit je Baugruppe59 s
  8. Montagestunden49 h × 16,50 €
  9. Arbeit811 €
  10. Einrichtung (einfache Aufnahme durch uns), einmalig180 €
  11. Transport hin und zurück (2 Paletten, 382 km)516 €
  12. Gesamt netto1.507 € = 0,50 € je Baugruppe
  13. Laufzeit bei 2.000 h/Tagunter einem Arbeitstag Montagezeit (plus Erstmuster)

Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster · Verbindlich wird die am Erstmuster gemessene Taktzeit. Eigene Baugruppe im Montagerechner durchrechnen

Wie wird abgerechnet?

Die Einrichtung rechnen wir einmalig je Montageplatz ab: 60 €, wenn Sie Ihre Vorrichtung beistellen und die Unterlagen vollständig sind, bis 180 €, wenn wir nach Ihrer Zeichnung eine einfache Aufnahme anfertigen lassen oder die Anweisung für mehrere Varianten anlegen. Die Montage des Erstmusters selbst wird nach Aufwand berechnet, 14,50 € – 19,00 € für jede Hallenstunde. Aus der gemessenen Taktzeit folgt der Stückpreis der Serie, bei einfachen Baugruppen meist 0,25 € – 0,60 €. Eine Einrichtung am Wochenende kostet 25 % Zuschlag, eine vorgezogene 15 %. Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.

Eingerichtet wird für jede Losgröße, vom Musterlauf bis zur Großserie. Bei einem reinen Musterlauf endet der Auftrag mit Erstmuster, Anweisung und Taktzeit; Sie entscheiden dann in Ruhe, ob und wann eine Serie folgt. Ein eingerichteter Platz bleibt bei regelmäßigen Abrufen bestehen.

Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Reaktionszeit

  1. Angebotbinnen 24 Stunden nach Zeichnung, Stückliste und Fotos der Vorrichtung
  2. AbholungTeile und Vorrichtung, organisiert binnen 24 Stunden
  3. Erstmusterin 2–5 Tagen mit Fotos, Taktzeit und Stückpreis
  4. FreigabeSerienstart unmittelbar nach Ihrer schriftlichen Zustimmung

Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen – Zuschlag 25 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Fehlteile und gesperrte Baugruppen

Fehlende oder beschädigte Beistellteile melden wir schon beim Wareneingang mit Foto; Baugruppen, die die Prüfung im Takt nicht bestehen, werden gesperrt, gekennzeichnet und im Montageprotokoll getrennt ausgewiesen. Bei der Einrichtung zeigt sich oft zum ersten Mal, ob die gelieferten Teile zur Zeichnung passen. Passt ein Teil nicht in die Vorrichtung, stoppen wir, fotografieren und klären mit Ihnen, ob Teil oder Vorrichtung angepasst wird – gebaut wird erst danach weiter.

Montageplätze und Ausstattung

  • Aufnahme Ihrer Montagevorrichtungen und Lehren
  • Druckluftschrauber mit einstellbarem Drehmoment
  • Drehmomentschlüssel zur Kontrolle der Einstellung
  • Handpressen für Buchsen und Stifte
  • Elektronische Arbeitsanweisung mit Fotos je Schritt

Ausstattung an allen Standorten

Fragen zu Montageplatz einrichten: Vorrichtungen, Erstmuster, Taktzeit

Bauen Sie auch komplexe Vorrichtungen?

Nein. Wir lassen nach Ihrer Zeichnung einfache Aufnahmen anfertigen – Einlegeplatten, Anschläge, Halter für die Einpressrichtung. Pneumatische Spannvorrichtungen, Vorrichtungen mit Sensorik oder Prüfanlagen liegen außerhalb dessen, was wir anbieten; eine solche Vorrichtung stellen Sie bei, wir nehmen sie am Platz auf.

Wie genau ist die gemessene Taktzeit?

Sie gilt für einen geübten Werker unter Serienbedingungen. Wir messen mehrere Durchläufe nach der Einarbeitung und nehmen den Mittelwert. In den ersten Losen erfassen wir die Zeit erneut; zeigt sich eine dauerhafte Abweichung, weil zum Beispiel Teile anders angeliefert werden, besprechen wir den Stückpreis mit Ihnen neu.

Was kostet ein Musterlauf ohne anschließende Serie?

Die Einrichtung mit 60 € – 180 € und die Montagezeit des Erstmusters nach Stunden, dazu der Transport. Sie erhalten Muster, Fotos, Montageanweisung und Taktzeit und können damit auch intern entscheiden, ob die Baugruppe ausgelagert werden soll. Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.

Weiterlesen im Ratgeber

Montageplatz einrichten: Vorrichtungen, Erstmuster, Taktzeit anfragen – Angebot mit Taktzeit in 24 Stunden

Senden Sie Zeichnung, Stückliste und Stückzahl: Sie bekommen Preis je Baugruppe mit geschätzter Taktzeit, Termin fürs Erstmuster und Transportkosten. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

Anrufen Anfrage